Sehenswürdigkeiten

Ráckeve

 

Auf der Hauptstraße der einst reichen Handelsstadt, Kossuth Lajos stehen die spätgothischen, renaisance und barock Häuser nebeneinander Auf der rechten Seite der Straße steht das imposanteste Gebäude der Stadt, das Schloss Savoyai. Die Bauarbeiten haben 1902 begonnen und fast 20 Jahre lang gedauert. Das Werk von Hildebrandt ist die erste barocke Erscheinung in Ungarn. Die Fenster des Seitenflügels öffnen sich an die Donau, den Flügel hat der frühere Bauleiter, András Mayarhoffer mit Ställen abgeschlossen. In den Seitenflügeln sind Zimmer, im Keller ist die Küche und das Restaurant. Neben dem Schloss, auf dem kleinen Platz steht das Árpád Denkmal von Gyula Szász, das einzige Árpád Denkmal, dass im Jahre 1897, auf die  Millennium Feste eingeweicht wurde.


Das Museum Árpát ist im neobarocken Münnich Haus, Kossuth L. u. 34. 1992 wurde es ein Heimatmuseum, hier finden wir eine reiche Sammlung aus dem Leben der Zünfte, Vereine und aus der Beziehung des Menschen zur Donau. Sehenswert ist das Relief von Dávid mit seiner Laute aus dem 12. Jh., und die auf Holz gemalte Madonna aus dem 12. Jh. Ständige Ausstellungen des Museums:Kapiteln aus dem Leben neben der Donau und Die Müller und die Wassermühlen. Geöffnet außer Montag 10-18, Tel. (24) 519-035.
In der Galerie Keve sind zeitweilige Ausstellungen. Adresse: Kossut L. u. 49, Tel.: (24) 518-650.
In der Gemäldegalerie der Stadt sind Bilder des 20. Jh.-s nach dem Naturprinzip, Werke der Künstler von Ráckeve und seiner Umgebung ausgestellt. Oben ist eine Ausstellung von László Patai (1932-2002). Geöffnet außer Montag 10-16 Uhr, Tel: (24) 424-053.
Die Árpád Brücke wurde 1896 gebaut. Bei der Abfahrt zur Stadt steht das neobarock Zollhaus. Das Rathaus wurde zum Millennium im Jugendstil gebaut und 1996 neu geputzt.
Das bedeutendste Baudenkmal ist die serbische Kirche zur Jungfrau Maria. Die griechisch- orthodoxe Kirche wurde 1487 beendet. Die Kirche wurde im gotischen Stil gebaut, am Anfang des16. Jh.-s wurden neben den Hauptschiff zwei Seitenkapellen gebaut, die die Merkmale der Renaisance an sich tragen. Die Glockenturm, mit mittelalterlichen Merkmalen wurde 1758 beendet,  das Kreuz wurde 1795 aufgesteckt. Das Innere der Kirche ist mit gotischer Netzgewölbe, die Wände überall mit Fresken bedeckt. Die Schicht, die heute zu sehen ist, wurde 1765 und 1771 gemalt. Die Kirche kann man von Dienstag bis Samstag 10-12 oder 14-17 Uhr besichtigen.
Tel: 06/24-423-277. Am Platz zum Heiligen Johannes von Nepomuk steht sein Denkmal aus dem
18. Jh. In seiner Nähe steht die Kurie-Horváth, Szent János tér 11. Sie wurde im eklektischen Stil umgebaut. Die Kapelle der katholischen Friedhof wurde Anfang des 19. Jh.-s im einfachen Barockstil gebaut, daneben ist der runde Passionsweg. Die römisch-katholische Kirche zum Johannes dem Täufer wurde im letzten Jahrzehnt des 18. Jh.-s gebaut. Die Fresken hat 1994 der Kunstmaler László Patai gemacht.
Die reformierte Kirche wurde an demselben Ort gebaut, wo früher eine kleinere Barockkirche stand. Die Kirche mit Ziegelblendung trägt nordeuropäische, neogotische Merkmale an sich.

Mehr: rackeve.lap.hu, www.rackeve.hu

Die Schiffmühle von Ráckeve
Telefon:         +36 (24) 42357
Telefon:         +36 (20) 9345333
Email: ha7sw@freemail.hu
web: http://www.hajomalom.rackeve.hu
Öffnungszeit: Dienstag - Freitag: 11.00 - 17.00; Samstag - Sonntag: 10.00 - 18.00; Montag: ruhetag
Visuellen Wahrnehmbarkeit: Öffnungszeiten / nach Vereinbarung
Tiket: Dienstag bis Samstag: 300HUF / Person; Schleifen Sonntag zeigen: 500HUF / Person; Kinder unter 12 Jahren sind frei.
Beschreibung: Die Bewohner von Ráckeve haben sich entschieden die alte Mühle wieder aufzubauen. Der Wiederaufbau der Schiffmühle dauerte 3 Jahre (von 2007 bis 2010). Man kann heute Ungarns erste rekonstruierte und funktionstüchtige Schiffmühle in Ráckeve finden.

 


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